Die aus­ge­lassene Atmo­sphäre ein­er schumm­ri­gen Kneipe, die Unmit­tel­barkeit ein­er Live-Lesung … Lit­eraDurst (sprich »Lit­eradurscht«) vere­int das beste aus bei­den Wel­ten. In die erste Runde gehen Paul Klin­gen­berg und Wolf­gang Eich­er am 4. April um 19 Uhr 30 in der Kom­büse Graz | Zur Face­book-Ver­anstal­tung

Aperitif

Georg Klingenberg: Prüfungskunde — Leitfaden für Geprüfte und Prüfer

Prüfer P: »Was ist A?«
Kan­di­dat K: schweigt
Prüfer P: »Was ist B?«
Kan­di­dat K: schweigt
Prüfer P: »Erk­lären Sie mir den Unter­schied zwis­chen A und B!«

Der Leser wird mit mir darin übere­in­stim­men, daß die dritte Frage bösar­tig ist.

Wer glaubt, daß man bei Prü­fun­gen nichts zu lachen hat, hat die Prü­fungskunde nicht gele­sen. Pointiert und scharf­sin­nig beschreibt Prof. Klin­gen­berg die Eigen­heit­en des Prüfungs­wesens und seine ver­schiede­nen Akteure. Der Klas­sik­er zur Ein­führung in die Prü­fungswis­senschaften.

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Wolfgang Eicher: Freiheitsstatue

Das Leben des Wiener Stu­den­ten Wern­er nimmt eine jähe Wen­dung als der Kün­stler Simon in sein Leben tritt: Simon sprengt die bish­er gel­tenden Kon­ven­tio­nen und gemein­sam ziehen sie nach New York, um an der Per­for­mance „Frei­heitsstat­ue“ zu arbeit­en. Der Auf­bruch ins Land der unbe­gren­zten Möglichkeit­en weckt in Wern­er, was vielle­icht schon immer in ihm schlum­merte … Diag­nose: man­isch-depres­siv.

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Jim Palmenstein:  Der fliegende Teppich

… Wirf Schnaps ins Mondlicht und mit Mondlicht rühr den Schnaps,
‘Was kri­tisierst Du mich? Schrubb doch dein eignes Deck auf deinem Schiff ’ schimpft er
‘Fang bei Dir sel­ber an zu trinken!’

Und sieh Frau Welt schon im Begriff,
Die Wel­tengeis­tesh­errschaft­sher­rlichkeit zum Greifen nah,
Auf allen seinen Booten, bun­ten Nar­ren­schif­f­en, durchzuwinken
Kopf­s­teuer zahlen nur die Anti­helden,
Wenn Bauchge­fühl die Unan­nehm­lichkeit­en über­stimmt …

Mike Graufed­er sitzt fest bei seinem alko­holkranken Fre­und Schluri­an in der von Krieg und Zivil­i­sa­tions­ferne ver­wüsteten Zone 108. Als sich ihm die Möglichkeit bietet, beschließt er zu fliehen. Das gelingt mit einem Zaubertep­pich, der ihn in eben­so fan­tastis­che wie ver­rückt-bedrück­ende Wel­ten trägt. Eine poet­is­che und mitreißende Erzäh­lung voll leuch­t­en­der Metaphorik, die aus einem Traum des Autors ent­standen ist.

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Wolfgang Eicher:

Mäandertal

Die Lichter der Stadt. Wenn es dunkel wird, kriechen sie her­vor, erscheinen, um im Bier­dun­st zu feiern. Aus allen Eck­en und Enden kom­men sie. Sie tra­gen keinen Namen. Sie sind nicht als solche reg­istri­ert. Anonymität ist ihr Dog­ma. Wie Schläfer leben sie, schlafen jedoch nicht. Sie leben einge­bet­tet in dieser schö­nen neuen Welt. Sie geben das Geld aus, das sie irgend­wie ver­di­enen. Sie fall­en nicht auf. Sie ken­nen einan­der nicht. Doch manch­mal begeg­nen sie sich. Dann grin­sen sie sich zu, und sie prosten sich zu.

Noch unveröf­fentlicht

Die Insel

Das Meer hat sein graues, geheimnisvolles Kleid abgelegt und erstrahlt glatt wie ein Spiegel in einem Blau, das den Him­mel erblassen lässt.

Es ist eine Liebesgeschichte. Eine Selb­st­mörderin und jemand, der den Sinn des Lebens ­gefun­den hat, ver­lieben sich. Sie ver­sucht, ihn ins Leben zurück zu brin­gen. Nicht umgekehrt.

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Konzept und Name der Ver­anstal­tungsrei­he „Lit­eraDurst“ in allen Schreib­weisen und mit Num­merierung sind Eigen­tum von Ver­lag Klin­gen­berg, e.U. Die Rei­he wurde nach ein­er Idee des Ver­legers und Geschäfts­führers Paul Klin­gen­berg gegrün­det. Sie fand zum ersten Mal am 04.04.2019 durch Organ­i­sa­tion von Ver­lag Klin­gen­berg e.U., bei fre­undlich­er Ein­ladung eines Gastes, in der Kom­büse Graz statt. Jegliche Ver­wen­dung des Begriffes ohne Hin­weis auf seinen Urhe­ber ist ein Pla­giat.