Art against Artillery

Ukrainische Künstler im Krieg

Aus dem Ukrainischen von Harald Fleischmann
Hardcover, fadengeheftet, mit Lesebändchen
240 Seiten
ISBN 978-3-903284-71-5
Erschienen: 1. Dezember 2025

27,90  inkl. MwSt. exkl. Versandkosten

Versandkostenfrei ab 40 € Bestellwert
Artikelnummer: B-P-Lit-15 Kategorien: , , Schlagwörter: , , , ,

Wenn die Waffen sprechen, schweigen die Musen? – »Mitnichten«, lautet der Einspruch der hier versammelten Gespräche mit ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Film, Malerei, Bildhauerei und Fotografie. Sie machen deutlich, dass die Kunst gerade in Zeiten des Krieges kein eitles Beiwerk ist, sondern Quelle der Resilienz und Retterin des Humanen. Zugleich vermitteln sie ein tieferes historisches Verständnis für das jahrhundertelange Ringen um ukrainische Identität – nicht zuletzt mit Blick auf die von Stalin ausgelöschte Avantgarde der ›Hingerichteten Wiedergeburt‹, deren Schicksal sich heute auf tragische Weise wiederholt.

Im Changieren zwischen Mut und Verzweiflung, Hoffnung und Schmerz geben die von Olha Volynska geschaffenen Porträts einen vielstimmigen Überblick über die lebendige ukrainische Kunst im Angesicht von Russlands Vernichtungskrieg. Zahlreiche Abbildungen, darunter die Präsentation von Kunstwerken in Farbe, vervollständigen den Band.

Olha Volynska

Olha ­Volynska ist eine international bekannte Journalistin, Autorin und Dokumentarfilmerin aus Dnipro, Ukraine.

Leseprobe

Stimmen zum Buch

»›Art against Artillery‹ zeigt die Vielfalt und den Reichtum der ukrainischen Kultur und die Kontinuität des Kampfes um Geschichte Identität.«
Kristine Harthauer, SWR

»›Art against Artillery‹ ist eine Bestandsaufnahme kultureller Selbstbehauptung trotz und gerade wegen des Krieges. Ein Buch des Mutes, voller Widerstandsgeist.«
Christine Hamel, BR2

»Für die geistige Landesverteidigung braucht es eine lebendige Nationalkultur so dringend wie einen Bissen Brot – insbesondere wenn einem die Invasoren die Eigenschaft absprechen, eine echte Nation zu sein. Dass ›Art against Artillery‹ diesen Zusammenhang für die Ukraine aufzeigt und gleichzeitig einen umfassenden Einblick in die ukrainische Kunstszene gibt (von Poesie über Musik und Film bis hin zu Malerei und Keramik), ist wahrscheinlich das größte Verdienst des auch gestalterisch gelungenen Buchs.«
Raffael Reithofer, Salzburger Nachrichten

»Volynska vereint Geschichten ukrainischer Künstlerinnen und Künstler, thematisiert die systematische Zerstörung der ukrainischen Kultur und berichtet von einer kulturellen Renaissance. Die Kunst ist zu einem Akt des Widerstands in dunkelsten Zeiten geworden.«
Radio Klassik Stephansdom

»›Art against Artillery‹ zeigt eindrucksvoll, wie Kunst und Kultur im Angesicht von Gewalt zu einem Akt des Widerstands und der Menschlichkeit werden. Das Buch verbindet Stimmen aus der Kunst und dem Kulturbetrieb, künstlerische Perspektiven mit den realen Erfahrungen des aktuellen Krieges in der Ukraine und macht sichtbar, wie Kreativität selbst unter Beschuss Hoffnung, Resilienz und Erinnerung schafft. Es erinnert daran, dass kulturelle Stimmen gerade in Zeiten der Zerstörung unverzichtbar sind. – Ein sehr wertvolles Buch, zur richtigen Zeit!«
– Vasyl Khymynets, Botschafter der Ukraine in der Republik Österreich

Trailer

Trailer zur Buchpräsentation in der Ukrainischen Botschaft in der Republik Österreich (englischsprachig).

Logo Fördergeber 1
Logo Fördergeber 2

Mit freundlicher Unterstützung von House of Europe, der Österreichischen Botschaft Kyiv, des BMKÖS und HR Production.

Das könnte Ihnen auch gefallen …

2
    2
    Ihr Einkauf
    Kann es nach Srebrenica  noch Poesie geben?
    Kann es nach Srebrenica noch Poesie geben?
    1 X 15,90  = 15,90 
    Abbildung von dem Cover des Romans ›Der Rabe, der mich liebte‹ von Abdelaziz Baraka Sakin.
    Der Rabe, der mich liebte
    1 X 21,90  = 21,90